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Das SwingTrading System
" Fallen Angel" - Teil 4

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Fallen Angel Beispiele

Hier nun ein paar Beispiel-Trades um das ganze nochmals zu verdeutlichen und zu vertiefen.

Beispiel 1

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Die obige Aktie macht am 16. Oktober ein neues 52-Wochen-Hoch und fängt danach an zu korrigieren. Wie Sie sehen macht die Aktie in den folgenden drei Tagen immer wieder tiefere Tiefs und tiefere Hochs, bis zum 20. Oktober. Dort wird schon fast bei der Eröffnung das Hoch des Vortages überschritten und unsere Kauforder, welche wir 0.10$ über das Vortageshoch gesetzt haben wird ausgelöst. Da wir ja unsere „Hausaufgaben“ für den „fallen angel“ vor der Markteröffnung gemacht haben, haben wir für diese Aktie die folgende Entry- / Tradingregel definiert:

Vortageshoch = 53.05 ergibt eine Entry von 53.15
Vortagestief = 52.63

ergibt bei dieser Aktie einen Stop Loss von 52.53

(ich nahm hier ausnahmsweise nur 0.10$ als Stop Loss, da am Vortag das Tief das selbe war und ich somit davon ausgehe, dass diese Tief getestet wurde und halten sollte)

Hoch des Swings = 55.30 ergibt ein Ziel von 55.15
Gewinn / Verlust 3.22

Somit entspricht diese Aktie unserem „fallen angel“ Setup und wir werden die Aktie kaufen, sobald diese zu 53.15$ gekauft wird.

 

Wir schauen jetzt einmal, was danach passiert ist:

Tag 1 (Kauftag)
Wie Sie sehen hat die Aktie am Tage als wir gekauft haben sehr gut performed und uns bereits einen Gewinn auf dem Papier erbracht.
Wir können also nun unseren Stop Loss ca. 0.10$ bis 0.50$ unter das Tief unseres ersten Tradingtages setzen

Tag 2
Am zweiten Tag eröffnet die Aktie tiefer als sie am Tag 1 geschlossen hat, erreicht aber nicht unseren Stop Loss. Die Aktie erholt sich im Tagesverlauf wieder und schliesst ein wenig höher als am Tag 1.

Den Stop Loss lassen wir stehen wie wir ihn am Tag 1 definiert haben

Tag 3
Die Aktie eröffnet über dem Schlusskurs von Tag 3 und legt eine schöne Performance hin und erreicht schon beinahe unseren Zielkurs.

Für den Stop Loss haben wir nun zwei Möglichkeiten am Ende dieses Tages:

1. Wir setzen diesen wieder 0.10$ bis 0.50$ unter das Tagestief von Tag 3 und sichern uns schon einen schönen Gewinn ab

2. Oder wir lassen der Aktie ein wenig mehr Raum und setzen des Stop Loss auf Breakeven, das heisst so in etwa um unseren Einstiegskurs.

Tag 4
Die Aktie eröffnet mit einem Gap Down (der Eröffnungskurs liegt unter dem Schlusskurs von Tag 3 und ergibt somit eine Lücke – Gap – im Intraday-Chart zwischen Schlusskurs und Eröffnungskurs). Je nachdem wie wir am Ende von Tag 3 unseren Stop Loss gesetzt haben werden wir nun ausgestoppt, nehmen aber dabei bereits einen schönen Gewinn mit, oder wir beleiben „im Rennen“ und wie sieh oben sehen geht in den folgenden zwei Tagen die Aktie richtig ab.

Aber so ist das Spiel. Die Aktie hätte mit der Korrektur vom vierten Tag auch weiter fallen können. Dank unserem Stop Loss Management wären wir zumindest ohne Verlust ausgestoppt worden oder eventuell sogar mit einen kleinen Gewinn.

Es gäbe beim obigen Beispiel noch eine weitere Lösung: Wenn wir zum Beispiel 200 Aktien gekauft hätten, wäre es möglich gewesen, dass wir für 100 Aktien den Stop Loss auf Breakeven setzen und für die restlichen 100 Stück den Stop Loss jeweils knapp unterhalb des Vortagestiefs setzen. So wären wir im obigen Beispiel mit 100 Aktien am vierten Tag ausgestoppt worden, jedoch bereits mit einem schönen Gewinn. Die restlichen 100 Stück hätten den „Korrekturtag überstanden“ und wir hätten die Performance von den kommen zwei Tagen voll mitbekommen.

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